Wie sind die Almen in Tirol entstanden? Geschichte und Entstehung der Alm-Hütten …

Huberalm in Erpfendorf in Tirol um 1960

Huberalm in Erpfendorf in Tirol um 1960

In unserer wunderschönen Berglandschaft sind ebene Flächen Mangelware. Früher waren diese leicht zu bewirtschaftenden Wiesen im Tal noch rarer, da die Bauern damals Vieles selbst anbauen mussten. Ein Dazukaufen von Lebensmitteln oder gar Futter für die Tiere war nicht möglich. Es fehlte an der nötigen Infrastruktur in Form von Auto bzw. Eisenbahn und am entsprechenden Kleingeld. Somit wurden große Teile dieser Talflächen als Ackerland genutzt und mit Weizen, Mais, Flachs, Getreide, Kartoffeln, Kohl, Kraut etc. bestellt, damit alle nötigen Lebensmittel zur Verfügung standen. Natürlich brauchte man auch Böden für die Heuernte, damit das Vieh gut über den Winter kam. Deshalb beweidete man mit den Tieren im Sommer die höher gelegenen Gebiete, welche einen annehmbaren „Gang“ (das ist die Bezeichnung für Niveauunterschiede in einem Almgebiet) hatten. So konnten im Tal die Böden ausschließlich für den Ackerbau genutzt werden.

Bevor eine Almhütte gebaut wurde, beobachtete man übers Jahr die Witterungseinflüsse und das Umfeld an der geplanten Stelle. Man wollte Gefahren wie Lawinen, Blitze, Winde, Muren und sonstige Beeinträchtigungen soweit wie möglich ausschließen. Erst wenn dies geklärt war, begann man mit dem Bau des Gebäudes.

–> Hier geht’s zur ganzen Geschichte auf kitzbueheler-alpen.com!

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